Yachtcharter - das "Sizilien spezial"

Einige Jahrtausende vor unserer Zeit waren Europa und Afrika miteinander verbunden. Aus jener Zeit ist nur noch die Insel Sizilien verblieben. Sie präsentiert als größte Insel des Mittelmeeres die Reste dieser damaligen Landbrücke. Merkmal der westlich der Stiefelspitze Italiens gelegenen Insel ist der Vulkan Ätna, dessen Krater gleichzeitig den höchsten Punkt des Archipels darstellt. Östlich dieses Eilandes verläuft das Ionische Meer, während nördlich das Tyrrhenische Meer angesiedelt ist. In diesem, nord-östlich Siziliens, sind die "Sieben Schönheiten Siziliens" - die äölischen Inseln vorgelagert.

Die äolischen Inseln sind bezeichnet nach dem Gott Äolus. Teilweise werden sie aber auch nach Ihrer Gemeinde liparische Inseln genannt. Jede dieser Inseln hat ihren Ursprung in einem Vulkan.

 

Die liparischen / äolischen Inseln

 

Alicudi

Alicudi ist die westlichste der sieben äolischen Inseln. Auch wenn sie durch ihre runde Form sehr klein wirkt, ist sie nur die zweitkleinste Insel des Archipels. Ihren Ursprung hat sie in dem 675 m hohen Vulkan "Filo del Arpa", der schon seit vielen Jahrhunderten nicht mehr aktiv ist. Alicudi kann man als nahezu unberührt bezeichnen. Ein Zeichen dafür ist es, dass die Elektrizität erst Ende des 20. Jahrhunderts Einzug gehalten hat. Straßen oder gar motorisierte Fortbewegungsmittel gibt es hier nicht. Güter werden über Treppenwege mit Eseln zu ihren Zielen transportiert. In den Sommermonaten wohnen hier circa 100 Einheimische, die ausschließlich vom Fischfang, der Landwirtschaft und dem Tourismus leben. Einige von Ihnen verlassen im Winter ihre Insel und arbeiten auf dem Festland oder auf Sizilien. Spricht man von touristischen Einrichtungen, so sind damit das Hotel und die Boutique gemeint, die auch nur im Sommer öffnen.

Für den Wassersportler hält diese liparische Insel noch einen Schatz bereit. Ringsum das Eiland sind zahlreiche Grotten und eindrucksvolle Felsformationen zu bestaunen. Einen Schlag um sie herum zu segeln ist also durchaus empfehlenswert. Doch Vorsicht, die Untiefen warten nur darauf Yachten zu erhaschen. Ein großzügiger Abstand zum Ufer ist daher ratsam.

Filicudi

Segeln wir nun mit unserer Yacht weiter ostwärts, so laufen wir direkt auf Filicudi zu. Westlich vorgelagert ist "La Canna", ein Felsmassiv in der Form eines Spazierstockes. Dieses Wahrzeichen ist mit seinen 71 m Höhe schon weit sichtbar und wurde bereits von dem ein oder anderen Abenteurer erklettert. In der Nähe finden Segler einen netten Ankerplatz für einen Bade- oder Schnorchelstopp. Runden wir dann dieses Eiland südlich, so können wir die "La grotta del Bue Marino" entdeken. Die Einfahrt mit dem Beiboot lohnt, denn die Lichteffekte in dieser Grotte sind atemberaubend.

Der Ursprung dieser liparischen Insel ist ebenfalls vulkanisch. So setzt sie sich aus drei inaktiven Vulkanen zusammen, deren höchster mit seinen 774 Höhenmetern der "Monte Fessa delle Felci" ist. Im Südosten befindet sich die Halbinsel "Capo Graziono", auf der die Fundamente einer antiken Kupfersiedlung zu bestaunen sind. Die Halbinsel trennt zugleich die Orte "Pecorini a mare" und "Filicudi Porto", die beide ruhige Übernachtungsmöglichkeiten an einer Mooringboje bieten. Eine weitere Siedlung befindet sich auf der Hochebene Valdichiesa. Vom Tal aus ist diese auf 280 m gelegene Empore durch die Barockkirche "San Stefano" auszumachen. Großteile der Insel sind einem Naturschutzgebiet gewidmet.

Salina

Salina ist die zweitgrößte Insel der äolischen Inseln und ist im Zentrum des Archipels gelegen. Der Name stammt aus dem lateinischen und kann mit "die Salzige" übersetzt werden. Wie auf dem obigen Bild zu sehen ist, gibt es hier auch heute noch Salinenfelder. Heutzutage wird Salina liebevoll auch "die Grüne" genannt. Diesen Beinamen hat sie verdient, denn die Einwohner leben überwiegend von der Landwirtschaft. Unter anderem stammen 90 % der italienischen Kapern von hier.

Wie nicht anders zu erwarten, liegt der Ursprung in den Vulkanen "Monte Fossa delle Felci" (962 m) und "Monte dei Porri" (860 m). Aufgrund der Anordung zueinander werden sie auch als Zwillingsvulkane bezeichnet. Um sie herum liegen die Orte Malfa, Leni, Rinella und Santa Marina Salina. Wie der Name schon verrät, gibt es hier also eine Marina mit entsprechender Ausstattung. Darüber hinaus zieren einige schöne Ankerplätze die Küstenlinien. Eine der schönsten der liparischen Inseln ist ohne Zweifel die Bucht von Pollara im Norden der Insel. Mit einem Ausblick auf den Torbogen "Scoglio Faraglione di Pollara" und die zahlreichen Höhlen, die als Hütten von den Fischern genutzt werden, lässt es sich wunderbar schnorcheln oder einfach nur die Ruhe genießen. Ergänzt werden diese Schätze der Insel durch das Naturschutzgebiet nordwestlich des Ortes Rinella. Hier könnte man stundenlang entlang wandern, ohne auch nur ein Ende zu erkennen. Salamander und vielfältige Vögel sagen sich zwischen Kakteen, Oliven und Kapern gute Nacht. - Einfach herrlich.

Lipari

Lipari ist die Hauptinsel der äolischen Inseln und gab diesen auch ihren modernen Namen liparische Inseln. Mit über 10.000 Einwohnern ist sie die größte der sieben Schönheiten Siziliens. Doch mit dieser Menschenmenge zeigt sie einen ganz anderen Charakter als ihre Nachbarn. So kann sie durchaus als überlaufen, eng oder ungemütlich angesehen werden, wenn man zuvor die übrigen Eilande besucht hat. Dennoch lohnt sich der Aufenthalt. So hat Lipari einige andere Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Im Zentrum des Ortes liegt die Burganlage aus dem 16. Jahrhundert mit der "Kathedrale de San Bartholomeo" und dem archäologischen Museum. Dieses beschäftigt sich u.a. mit der Meeresarchäologie und der Vulkanologie der Region. Ein weiteres Highlight ist der "Quattrochi", ein Aussichtspunkt, von dem man neben dem Blick auf Vulcano einen Ausblick in alle Himmelsrichtungen erhält. Von hier sollen sich auch die schönsten Sonnenuntergänge beobachten lassen. Nachdem man diesen genossen hat, sollte man sich nicht den Spaziergang durch die beleuchteten Gassen und die alte Marina entgehen lassen. Bekannt ist Lipari auch für ihre guten Restaurants.

Vulcano

Vulcano ist die drittgrößte und südlichste der äolischen Inseln. Somit ergibt sich hier die geringste Entfernung zwischen Sizilien und dem Archipel. Auch Vulcano entstammt aus Vulkanen, wie unschwer aus dem Namen zu erkennen ist. Doch dieser Ursprung ist diesmal anders als bei den bislang kennengelernten Inseln. Der komplette Süden der Insel wurde vor langer Zeit durch einen großen Vulkan geschaffen. Dieser ist lange inaktiv, so dass sich hier und auf dem sich daraus erhobenen Hochplateau die Vegetation wieder eingestellt hat und kaum noch kahle Stellen zu finden sind. In diesem Bereich leben auch die knapp 100 Einheimischen, die tagsüber in das Tal herunterkommen und die Geschäfte betreiben. Nordwestlich von diesem Massiv hat sich im Laufe der Jahrtausende ein weiterer Vulkan ergeben, in dessen Inneren sich der "Gran Cratere" befindet. Dieser Vulkan befindet sich im sogenannten Furmarolen-Stadium und ist somit immer noch aktiv. Aktiv bedeutet in diesem Moment, dass er im Abstand von circa 100 Jahren ausbricht. Das letzte Mal war dies im Jahre 1890. Seither entweichen lediglich Schwefeldämpfe. Der Aufstieg auf den 392 m hohen Kraterrand ist unter normalen Umständen möglich. Sollte sich ein Ausbruch ankündigen, so meldet dies ein Frühwarnsystem. Der Kraftaufwand wird mit einem grandiosen Ausblick über das gesamte Archipel der liparischen Inseln entschädigt.

Doch damit nicht genug. Es gibt auf diesem Eiland noch 3 weitere inaktive Vulkane. Diese haben in vergangener Zeit die Halbinsel Vulcanello hervorgebracht. Ursprünglich war diese nämlich eigenständig. Auf diesem Anhängsel befindet sich das Tal der Monster - "Valle dei monstri". Das Salzwasser und der Wind haben über die Jahre Skulpturen aus dem Lavagestein geformt. Mit etwas Phantasie lassen sich so u.a. Hase, Bär und Nilpferd erkennen.

Ein Anziehungspunkt für die vielen Tagesbesucher dieser beliebten Badeinsel sind die riechenden Fangoquellen. Diese haben ihren Platz auf dem Flachland zwischen Vulcanello und Vulcano in direkter Nähe zum Fähranleger. Manche Menschen sagen diesen Quellen heilende Wirkung insbesondere bei Hautkrankheiten zu. Für KLeidung und Metalle sind diese Schwefeldämpfe auf Dauer jedoch nicht das Wahre.

Panarea

Panarea ist die kleinste der 7 liparischen Inseln. Klein, aber fein. Im Volksmund wird sie auch als die Insel der Schönen und Reichen bezeichnet. So gilt sie als Sommertreff wohlhabender Italiener. Ihren Ursprung fand sie ebenfalls in einem Vulkan. Flora und Fauna gestalten die Insel recht farbenfroh. So ist es imposant, durch die Gassen zu streifen. Hier wird man überwiegend elektronisch betriebende Fahrzeuge vorfinden. Vom Roller über das Ape bis hin zum Taxi - keine Abgase. Die Orte sind alle im Osten angesiedelt. Ihr Zentrum bildet San Pietro, in dem auch der kleine Hafen gelegen ist. Wassersportler sind aber besser beraten in den südlicheren Buchten zu ankern. Neben dem schönen Sandstrand an der "Cala di Junco" gibt es hier das "Capo Milazzese", welches Ausgrabungen eines Dorfes aus der Kupferzeit verbirgt. Diese Siedlung soll in der Antike 50 Bauten umfasst haben, von denen noch knapp die Hälfte anhand der Grundmauern zu erkennen ist. Der Aufstieg wird zusätzlich mit einem guten Ausblick belohnt.

Östlich der Insel sind einige Felsmassive vorgelagert, die dem gleichen vulkanischen Ursprung entstammen. Für Wassersportler geradezu ideal. Denn hier ankert man nicht nur fernab des Trubels, sondern bekommt auch noch etwas geboten. Das größte Massiv bildet die "Isola di Basiluzzo". Auf ihr befinden sich Überreste einer antiken römischen Villa. Bis heute sind Fußbodenmosaike und Wandmalereien erhalten geblieben. Unter Wasser sind in mäßiger Tiefe weitere Sehenswürdigkeiten aus alter Zeit, wie das ehemalige Thermalbad. Also Augen auf, bevor der Anker fällt. Schließlich wollen wir uns ja nicht nachsagen lassen, historische Gegenstände zu zerstören.

Stromboli

Die Insel Stromboli ist die nördlichste der äolischen Inseln. Über das Archipel hinaus ist sie bekannt durch den gleichnamigen Vulkan, der als Leuchtturm des Mittelmeeres gilt. Der echte Leuchtturm hingegen befindet sich fast eine Seemeile nördlich auf der unbewohnten Insel Strombolicchio. Die Höhe des Vulkans wird auf 3.000 Meter vom Meeresgrund und somit mit knappen 960 m vom Meeresspiegel angegeben. Seit über 40.000 Jahren ist er aktiv und brach auch im Frühjahr 2007 erneut aus. Doch auch in den Ruhephasen spuckt der aus drei Kratern bestehende Vulkan in Minuten-abständen Rauch, Lava und Gesteinsbrocken. Nur selten ruht er ganz. Durch die regelmäßigen Eruptionen ist sein Rauch weithin zusehen. Des Nachts färbt er den Himmell über sich rot, wodurch der benannte Name Leuchtturm des Mittelmeeres entstand. Auf der Westseite der Insel hat sich die Lavastrasse, die sogenannte "Sciara del Fuoco" gebildet. Hier fließen normalerweise die Lavaströme vom Kraterrand steil hinab bis ins Meer. Nur gelegentlich, wie hier im Juni 2007 (Bild) stellt sich der Strom ein. Üblicherweise können Touristen unter Führung eines ortskundigen Bergführers den Vulkan erklimmen.

 

Nautische Informationen

 

WIND & WETTER:

In den Sommermonaten können Sie mit gutem Wetter rechnen. Überwiegend weht ein schwacher bis mäßiger Nord-West-Wind, der auf See durchaus auffrischen kann. Im Hochsommer sind Flauten leider nicht selten. Der Segler sollte sich daher auf einige Motorstunden einstellen. An den Küsten kann zu den üblichen Zeiten von den thermischen Winden profitiert werden. Erschwerte Bedingungen können sich beim Durchzug einer Schlechtwetterfront ergeben. Dies ist aber selten der Fall! Starke Regenfälle lassen die Sichtweite für kurze Zeit erheblich absinken. Örtlich begrenzte Starkwind- und Strum-zonen können sich ggfs. so schnell entwickeln, dass sie nicht vom Wetterbericht angekündigt werden. Mit entsprechender Aufmerksamkeit sind diese Situationen aber frühzeitig erkenn- und damit meisterbar.

In den Wintermonaten kommt es eher zu einem Süd-Ost-Wind (Schirokko). Der Durchzug einer Kaltfront kann mehrere Tage anhalten. Er bringt häufig starke Böen und drehende Winde mit sich.

Windbeobachtungen in Palermo (Nordsizilien) [Quelle: segeln]

Monat
Jan.
Feb.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.
durchschn. Geschwindigkeit
7 kn
8 kn
7 kn
6 kn
6 kn
7 kn
6 kn
6 kn
5 kn
5 kn
4 kn
6 kn
Flautenwahrscheinlichkeit
20%
11%
19%
15%
15%
11%
11%
15%
26%
33%
42%
34%
Windstöße / Monat in Tagen
2
3
4
2
2
0,4
1
0
0,4
1
0,8
2

WETTERBERICHTE:

Werden um 0150, 0750, 1350 und 1950 UTC auf UKW ausgesendet. Der Kanal wird auf Kanal 16 angekündigt. Zusätzlich läuft auf Kanal 68 ein Tonband mit dem aktuellen Bericht. Darüber hinaus überträgt in den Sommermonaten der Hörfunksender Deutschlandfunk auf den Frequenzen 6190 kHz und 1269 kHz um 0640, 1105 und 2105 GZ, sowie die Deutsche Welle auf der Mittelwelle 1557 kHz und der Kurzwelle 6075 kHz Sonntags zwischen 17 und 18 Uhr UTC, sowie an den übrigen Wochentagen um 1635 UTC den Wetterbericht für das Mittelmeer.

STROM & GEZEITEN:

Im Tyrrhenischen Meer sind nur geringe Wasserstandsschwankungen zu verzeichnen. So beträgt der durchschnittliche Tidenhub 40 Zentimeter. Verstärkt oder aber auch abgeschwächt werden kann dieser durch lokale Windkonstellationen. So wird berichtet, dass es an den Küsten des italienischen Festlandes bei extremen Winden zu Wasserstandsschwankungen von bis zu zwei Metern kommen kann. Nimmt der Wind dann ab, so führt das Ab- oder Zulaufen des Wassers in diesen Bereichen zu erheblichen Strömungen.

Aufgrund des geringen Tidenhubes ist der Gezeitenstrom also zu vernachlässigen. Doch wie sieht es generell aus?
Permanent verläuft eine Strömung von West nach Ost mit einer durchschnittlichen Stärke von 0,5 Knoten. An den Küstenabschnitten verläuft die Strömung von einer Landzunge zur nächsten, so dass es innerhalb der Buchten zu gegenläufigen Neerströmen kommt.

Eine Besonderheit hinsichtlich des Stromes stellt die Strasse von Messina dar. Benannt wurde diese Strasse nach dem sizilanischen Ort Messina. Sie trennt nicht nur die Stiefelspitze des italienischen Festlandes von siziliens Ostküste, sondern verbindet auch noch das Tyrrhenische Meer mit dem Ionischen Meer. Der unterschiedliche Salzgehalt dieser Meere führt neben dem Injektorprinzip unter anderem mit dazu, dass hier ein eheblicher Strom vorzufinden ist. Dieser setzt mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 4 Knoten südwärts. An den Küsten setzt auch hier ein gegenläufiger Neerstrom, so dass es in der Meeresenge für eine Yacht zu gefährlichen Stromwirbeln kommen kann.

KLIMA:

In den Sommermonaten sind in der Regel Temperaturen zwischen 24° und 35° Celsius vorzufinden. Das Wasser erreicht bei 8 bis 11 Stunden Sonne am Tag im Schnitt angenehme 27° Celsius. Niederschläge sind in dieser Zeit selten.

VERSORGUNG :

Sowohl auf den Inseln, als auch auf Sizilien gibt es jeweils Supermercati. Diese sind in der Regel gut bestückt, haben aber entsprechendes Preisniveau. Merken sollte man sich die Frutti-Geschäfte. Hier bekommt man stets frisches Obst und Gemüse, aber auch alles Andere zu guten Preisen. Mit Ausgangshafen im Nordosten Siziliens lohnt sich der Umweg über Milazzo. Hier sind die Liegekosten zwar weit überteuert, aber die Einkaufsmöglichkeiten vielseitig und preislich günstiger.

Trinkwasser kann in den Häfen gebunkert werden. Diesel ist überwiegend in den Häfen zu erhalten. Mancher Orts wird der Treibstoff aber auch per Tankwagen zum Schiff gebracht. Gemisch für die Außenborder ist grundsätzlich nur an den Straßentankstellen erhältlich.

HÄFEN UND ANKERGRÜNDE:

Ausführliche Informationen über Häfen und Ankerplätze im Archipel der äolischen Inseln stellen wir Ihnen gerne inklusive der entsprechenden geographischen Koordinaten, Wassertiefen und Ankergründen als PDF-Dokument zur Verfügung.

 

Die Yachten

 

Lässt man die vorhergehenden Informationen und Eindrücke auf sich wirken, so wird man schnell zu der Erkenntnis kommen, dass die Landschaft um Sizilien einen ausgedehnten Segeltörn wert ist. Insbesondere die "7 Schönheiten Siziliens", die äolischen Inseln, machen für uns Segler einen eigenen Reiz aus.

Die kleine Stadt Portorosa im Nordosten Siziliens ist somit der ideale Ausgangspunkt für ein solches Vorhaben. Der Ort befindet sich direkt südlich der äolischen Inseln und ist zentral zwischen den Flughäfen von Palermo und Catania gelegen. Steuert man erst einmal die Yacht aus der urigen Marina hinaus auf das Tyrrhenische Meer, so hat man die Insel Lipari direkt vor dem Bug. Mit einer Entfernung von knapp 20 Seemeilen, kann man es nicht besser haben.

Doch auch andere Starthäfen ringsum Sizilien bieten sich an, um dieses Archipel mit einer Yacht zu erleben. Nachfolgend können Sie eine Übersicht der zu Ihrem Wunschtermin noch verfügbaren Schiffe und Starthäfen finden.

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